Stark

für Evelyn

"Ich wünschte mir, du könntest dich

nur für einen Tag mit meinen Augen sehen.

vielleicht würde dir das helfen,

und du würdest verstehen,

wie gut du bist, so viel besser, als du glaubst,

und dass du alles schaffen kannst,

wenn du dich nur traust".

Julia Engelmann

Hallo,

schön, dass du unsere Seite besuchst!

Jeder hat seine ganz eigene Geschichte und ich habe mich dazu entschlossen, unsere zu erzählen.

Meine kleine Tochter Evelyn Nayeli ist 9 Jahre alt und schwerst-mehrfach behindert.

Sie hat eine schwere therapie-resistente Epilepsie und ist kognitiv und physio-motorisch auf dem Stand eines Säuglings. Sie konnte nie lernen den Kopf zu halten, sich zu drehen, zu greifen, zu sitzen, zu laufen oder zu sprechen. Leider wurde die Ursache dafür bisher nicht gefunden. Das ist mit ein Grund, warum ich unsere Geschichte öffentlich machen möchte.

Evelyn und ich wohnen seit 2014 in meiner alten Heimat Kiel. 

Ihr Papa Nikolai lebt in Hamburg und besucht Evelyn so oft es geht. Er kümmert sich dann sehr liebevoll um sie und bastelt die tollsten Dinge, um allen die Pflege zu erleichtern. Nikolai liebt sein kleines Mädchen über alles und es fällt ihm schwer, dass er sie nicht mehr wie früher einfach für ein paar Tage zu sich holen kann.

Nach sehr intensiven 9 Jahren und einigen schweren Ereignissen in den letzten Jahren, mußte ich aufgrund Pflegekräftemangels mein kleines Mädchen in eine neu gegründete Wohngruppe für Kinder geben.

Natürlich bedeutet das Durchatmen für mich und ich bin sehr dankbar für diese Entlastung. Einfach ist es jedoch nicht für mich, mein Kind plötzlich nicht mehr bei mir haben zu können.

An den Wochenenden versuche ich sie nach Hause zu holen, damit wir annähernd so etwas wie ein normales Familienleben haben können. Ich versorge sie dann ohne Pflegedienst, was nicht immer leicht ist. Aber sie in dieser Zeit bei mir zu haben und zu sehen, wie sehr auch Evelyn das braucht und ihr gut tut, gibt mir immer wieder Kraft.

Ich liebe mein Kind über alle Maßen und würde es für nichts in der Welt hergeben wollen. Doch auch gerade das macht es mir so unglaublich schwer, mein Kind nicht bei mir zu haben und ihr Leiden nicht lindern zu können; ihr nicht ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen zu können, das ich mir für sie gewünscht hätte. 

Mein größter Wunsch ist es, Evelyn weiterhin bei mir zu Hause mit einer 24 Std. Betreuung versorgen zu können.

Ihre täglichen Krampfserien bestimmen unseren Alltag und

der Zustand von Evelyn ändert sich beinahe täglich - nie weiß man, wohin sich das entwickelt. Regelmäßig müssen wir ins Krankenhaus, wenn sich ihr Allgemeinzustand wieder verschlechtert und sich zum Beispiel wieder eine Lungenentzündung anbahnt.

Um wieder am Leben teilhaben zu können und nicht ausgeschlossen zu sein von Aktivitäten vom Kindergarten aus, mit Freunden und Ausflügen zu Verwandten, brauchen wir nun dringend einen großen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pkw mit behindertengerechten Ausbau, damit Evelyn im Rollstuhl sitzend transportieren werden kann. (Mehr dazu auf der nächsten Seite!)

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Als ich in den Weihnachtsfeiertagen 2016 unseren privaten Spendenaufruf für ein entsprechendes Fahrzeug ins Leben rief, tat ich dies aus reiner Verzweiflung. Mit meinem Auto sind wir quasi an unsere Grenzen gestoßen und in unseren Möglichkeiten rauszukommen, sehr stark eingeschränkt.

Ohne das passende Auto sind wir von der Teilhabe an den normalen Dingen des Lebens einfach regelrecht ausgeschlossen.

Ein Freund gab mir den Tip mit dem Croudfunding.

Also suchte ich im Internet nach einer passenden Plattform im Internet, schrieb einen kurzen Text, ein Bild dazu und ab die Post.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun waren wir mit unserer Geschichte also auch bei Facebook&Co 

vertreten. Mit Fotos und vielen Einzelheiten zu Evelyns Krankheit. Leicht ist mir das nicht gefallen, denn mit so einer Geschichte geht man wohl normalerweise nicht hausieren. Und im Netz großartig präsent war ich auch nie. Egal, dachte ich, diese Notlage erfordert sofortiges Handeln.

Und was soll ich sagen, die Resonanz hat mich umgehauen!

Innerhalb von 2 Tagen haben fremde Menschen, Freunde, Freunde von Freundesfreunden, Verwandte und Bekannte gespendet und unseren Beitrag mit soviel Herzlichkeit und Anteilnahme geteilt, dass ich völlig sprachlos und tief berührt war.

Und so ging es weiter. Menschen, die ich nicht kenne, Leute, die ich mal kannte, Personen, die mir nahe stehen, spendeten auf das eingerichtete Konto

Ich war so überwältigt von der liebevollen Unterstützung, die mir von allen Seiten entgegenströmte und bin es noch!

Plötzlich taten sich weitere Möglichkeiten auf. Die Freundin eines Freundes kannte jemanden, der einen kennt, der uns helfen kann. Ein Bekannter hatte einen Kontakt, der jemanden kennt, der einen kennt usw. Sogar Radio Hamburg riet mir, einen Spendenantrag bei ihnen zu stellen. Was ich natürlich sofort getan habe! Und ich erhielt eine sehr positive Zusage für eine Beteiligung an der Kostenübernahme einer der vielen Stiftungen, an die ich mich gewandt hatte usw usw. (Hier gehts zu den Updates!)

Ich kann euch sagen, der Rückhalt, das entgegenbrachte Vertrauen und die Unterstützung - diese Liebe von allen Seiten, verleiht mir ganz viel Kraft in einer schweren Zeit. Diese Anteilnahme gibt mir ein Stück Vertrauen in das Leben zurück.  

Und das ist der Grund, warum ich mich entschlossen habe, unsere Geschichte zu erzählen. 

Vielleicht macht sie auch einer anderen Seele ein klein wenig Mut. 

Dann hat es sich erst recht gelohnt.

Ich danke euch für eure Unterstützung, danke für euer Vertrauen.

Tausend Dank von Herzen.

LOVE

Nadine&Evelyn

Wir suchen pflegerische Unterstützung für zuhause!

Bitte melden unter den angegebenen Kontaktdaten.

DANKE!

Spendensumme erreicht !!!

Geschafft !!!

Tausend Dank euch allen!